Was geht mir durch den Kopf?


Der Moment der Erkenntnis

Als mich ein Unbekannter über Instagram auf den Transeuropalauf aufmerksam machte, war ich zuerst irritiert, dann neugierig – und anschließend absolut fasziniert. Ein 2.348 Kilometer langer Lauf durch 8 Länder Europas. 41 Tage. Jeden Tag eine neue Etappe. Ein Event, das sich viele gar nicht vorstellen können. Und genau deshalb passt es so gut in mein Leben.

Ich habe nicht gesucht – aber gefunden. Etwas, das nicht planbar war und dennoch genau zum richtigen Zeitpunkt kam.

Ich laufe nicht, um zu gewinnen. Ich laufe, um unterwegs zu wachsen.

Ein Spiel, das man nicht gewinnt – aber lange spielt

Ich laufe nicht, um zu gewinnen. Ich laufe, um unterwegs zu wachsen. Frei nach Simon Sinek geht es mir nicht darum, Erster zu werden, sondern so lange wie möglich im Spiel zu bleiben. Der Transeuropalauf ist kein klassischer Wettkampf für mich, sondern ein Weg: zurück zur Natur, zum eigenen Körper, zu einem kontinuierlichen Tagesrhythmus. Essen. Laufen. Ruhen. Wiederholen.

Diese Klarheit fasziniert mich. Ich liebe die Vorstellung, einfach loszulaufen – egal bei welchem Wetter, egal an welchem Ort.

Die Gesamtroute vom Transeuropalauf

Deutschland, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Österreich, Italien, San Marino sind die Länder in chronologischer Reihenfolge.

Laufen als Denkraum

Während andere Podcasts hören oder To-do-Listen abhaken, denke ich beim Laufen. Über alles. Über das Jetzt. Über das Universum. Über Möglichkeiten. Laufen ist für mich ein Denkraum – offen, weit, ehrlich. Und Sport macht mich einfach glücklich. Sport mit einer Herausforderung, die größer ist, als ich mir selbst zugetraut hätte? Umso mehr.

Warum gerade dieser Lauf?

Ich habe bereits Ultramarathons und Etappenläufe hinter mir – unter anderem den Transalpine Run 2021. Doch bin ich bisher kein Fan von Läufen, die beispielsweise über Nacht angesetzt sind. Ich mag das Tageslicht, die Landschaft, die Kontinuität. Der Transeuropalauf ist extrem – aber er passt genau in dieses Muster. Er ist groß genug, um mich wirklich zu fordern. Und außergewöhnlich genug, um mich all-in gehen zu lassen.

Grenzen verschieben. Und dabei lächeln.

Natürlich geht es für mich ums Ankommen. Um das Wachsen. Um die Herausforderung. Aber vor allem geht es mir um eine gute Zeit – im doppelten Sinne. Ich glaube daran, dass wir sogenannte „unmenschliche“ Herausforderungen meistern können, wenn wir uns selbst und dem Prozess vertrauen. Für mich ist wichtig, die kleinen Erfolge zu schätzen und die inspirierenden Beziehungen aufzubauen, die uns in diesen Prozessen unterstützen. Eine gute Etappe, ein schönes Schwätzchen am Verpflegungsstand. Doch auch jede Schwierigkeit, die wir überwinden, ist eine Gelegenheit, neue Fähigkeiten zu entwickeln und unser Wissen zu erweitern. Und genau das nehme ich auch mit in meinen Beruf als Agile Coach: mentale Stärke, Resilienz, das Vertrauen in die eigene Kompetenz sowie die Fähigkeit, Teams zu motivieren und sie dabei zu unterstützen, über sich hinauszuwachsen. Indem wir gemeinsam Herausforderungen bewältigen, schaffen wir nicht nur ein produktives Umfeld, sondern auch eine Kultur des Lernens und der kontinuierlichen Verbesserung.

Europa verbinden. Sichtbar machen. Inspirieren.

Der Lauf führt durch 8 Länder – von Flensburg nach San Marino. Und obwohl ich die Strecke mit meinen Füßen zurücklegen werde, geht es um mehr als den physischen Weg. Ich möchte inspirieren, zeigen, dass Mut und Ausdauer uns weit tragen können. Dass wir wachsen, wenn wir losgehen. Ich werde über Instagram, meine Website, einen WhatsApp-Channel und möglicherweise durch die lokale Presse berichten. Vielleicht entsteht sogar eine Dokumentation. Aber sicher ist: Ich werde viele Bilder, Gedanken und Geschichten mitnehmen – und teilen.

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